
* Bioenergie (aus Biomasse
bzw.
Energiepflanzen)
o Holz
o Pflanzenöl („Pöl“)
o Fettsäuremethylester (Biodiesel)
o BtL-Kraftstoffe
o (Bio-)Ethanol und Zellulose-Ethanol
o Biogas
(Biogasanlage)
o Biowasserstoff (Dampfreformierung)
* Geothermie
o Tiefe Geothermie
o
Oberflächennahe Geothermie
* Solarenergie
o Photovoltaik (Photovoltaikanlage)
o Solarthermie
(Sonnenkollektor, Sonnenwärmekraftwerk)
o Solarchemie
o Thermik (Thermikkraftwerk)
* Wasserkraft
o Gezeitenkraft
o Strömungsenergie des Meeres
o
Meereswärme
o Staudämme und Staumauern
o
Osmosekraftwerk (Unterschiedlicher Salzgehalt von Süß- und Salzwasser)
o Wellenenergie des Meeres
* Windenergie
(Windmühlen bzw. Windenergieanlage)
o Aufwind- oder
Thermikkraftwerk
* Verdunstungskälte /
Verdampfungswärme
o adiabate Kühlung
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Informationen zum Thema Erneuerbare
Energie.
Erneuerbare
Energie, auch regenerative Energie genannt, bezeichnet
Energie aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben
unerschöpflich sind. Das Nutzungsprinzip besteht darin, dass aus den in
der Umwelt stattfindenden Prozessen Energie gewonnen und der
technischen Verwendung zugeführt wird.
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Solarbranche steht vor Umbruch
Preisrückgänge machen Anlagen für Haushalte
zunehmend leistbar
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| Der
Solarbranche steht eine Konsolidierungswelle bevor (Foto:pixelio.de, Kladu) |
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Sacramento/Wien/Klagenfurt
(pte/04.08.2009/12:30) - Die anhaltende Rezession macht die Anschaffung
einer Solaranlage zunehmend zu einer leistbaren Angelegenheit. Um die
Lagerkosten niedrig zu halten und die Nachfrage wieder in Schwung zu
bringen, sind die Hersteller derzeit gezwungen, die Verkaufspreise mehr
und mehr zu senken. Zahlreiche Unternehmen wie etwa Q-Cells http://www.q-cells.com oder Conergyhttp://www.conergy.de sind
durch diese Entwicklung, die Kombination von niedrigen Preisen mit
schwacher Nachfrage, ordentlich gebeutelt worden. Auch die Banken
zeigen sich bei der Kreditvergabe für die stark auf Fremdfinanzierung
angewiesenen Solarkraftwerke sehr zurückhaltend, schreibt die FTD.
Derzeit gebe es auch nur geringe Anzeichen für eine Erholung in diesem
Bereich, berichtet Magdalena Wasowicz, Analystin für den
Industriesektor bei Raiffeisen Research http://www.raiffeisenresearch.at ,
im Gespräch mit pressetext. "In der Branche ist generell eine
Umbruchstimmung zu erkennen", so die Expertin. Wasowicz und auch andere
Branchenkenner gehen davon aus, dass bald eine Konsolidierungswelle
über die Branche schwappen wird, die bereinigende Wirkung für den Markt
haben könnte.
Europäische
Hersteller von Solarzellen hätten momentan schwer mit der Konkurrenz
aus Asien zu kämpfen, die schlichtweg kostengünstiger produziert,
erklärt die Raiffeisen-Analystin weiter. Mittel- bis längerfristig
dürften aber auch die Kosten in Europa fallen und der Solarmarkt, der
derzeit wesentlich durch Subventionen gestützt wird, allein
überlebensfähig sein, prognostiziert Wasowicz. Die Netzparität, also
die Angleichung der Kosten für Solarstrom mit jenen von herkömmlichen
Stromquellen, könnte Schätzungen zufolge in Deutschland im Jahr 2015
erreicht werden. "Aber ich würde diese Prognose nicht unbedingt
unterschreiben", zeigt sich die Analystin skeptisch. Andernorts,
beispielsweise in Kalifornien, sei man diesem Ziel bereits bedeutend
näher. Dort könnten die Kosten für Solarstrom bereits in vier bis fünf
Jahren genauso günstig wie für konventionellen Strom sein.
Die
Regierungen der einzelnen Staaten schießen beim Kauf einer Solaranlage
für den privaten Gebrauch derzeit noch relativ hohe Subventionen zu. In
Kalifornien erhält man pro erzeugtem Watt an Solarenergie im
Durchschnitt etwa 1,7 Dollar an staatlichem Zuschuss. Die Stadt Wien
gewährt bis Ende 2010 für die Errichtung einer Solaranlage zur
Warmwasserbereitung mit Raumheizungsunterstützung bzw. -kühlung einen
Zuschuss von 40 Prozent der förderbaren Kosten, pro Quadratmeter
Bruttokollektorfläche kommen dann noch einmal 100 Euro hinzu. Beim
Kärntner Anbieter Sonnenkraft http://www.sonnenkraft.com kostet
eine solche Anlage mit zwei Kollektoren und einem 300-Liter-Boiler,
exklusive Montagekosten, beispielsweise 2.500 Euro. Vom Land Kärnten
werden zu den Gesamtkosten inklusive Montage derzeit 1.500 Euro
zugeschossen, pro Quadratmeter kommen zusätzliche 50 Euro hinzu. Der
Warmwasserspeicher und die Heizkraft würden nach Auskunft des
Unternehmens durchaus für eine vierköpfige Familie ausreichen. "Durch
die allgemeine wirtschaftliche Situation könnte die Förderung von
erneuerbaren Energien aber etwas aus dem Fokus der Regierungen rücken,
da Budgets momentan eher kurzfristig für soziale Programme verwendet
werden", analysiert Wasowicz.
Für die Zukunft erhofft sich die Raiffeisen-Analystin, dass sich große
Solarkraftwerke wie Desertec (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090702037/),
die auch im Stande sind, Energie zu speichern, durchsetzen. An
Bedeutung verlieren werden laut Wasowicz hingegen
Dünnschicht-Solarzellen, da sie nur über einen geringen Wirkungsgrad
verfügen. "Sofern die Preise für Silizium weiter sinken, bestehen auch
für herkömmliche Solarmodule gute Marktchancen", so die Expertin
abschließend. (Ende)
Quelle: pressetext.austria
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